Burn-Out: (und) Fatigue-Syndrom

Mehr Beachtung nach Corona-Pandemie

Jetzt durch die Corona-Pandemie hört man immer wieder, dass Menschen nach einer Covid-19 Infektion noch Wochen oder Monate unter Antriebslosigkeit und chronischer Erschöpfung leiden. Diese kann sowohl körperlich als auch geistig auftreten und hält unverhältnismäßig lange nach der vermeintlichen Anstrengung an und lässt sich auch nicht durch vermehrtes Ausruhen oder Schlaf lindern. Diese anhaltende Erschöpfbarkeit wird momentan häufig im Zusammenhang mit dem Long-Covid-Syndrom genannt.

Allerdings ist das Fatigue-Syndrom schon lange und auch im Zusammenhang mit anderen Erkrankungen bekannt. So kann es z.B. eine Begleiterscheinung chronischer Erkrankungen wie Krebs, Rheuma, Aids, Depressionen und Burn-Out sein.

Häufigkeit

Wie häufig das Fatigue-Syndrom vorkommt, lässt sich nur schätzen. Neuere Studien legen nahe, dass es bei ca. 80% aller stationär aufgenommen Corona-Patienten, mehr als 90% aller Krebspatienten und deutlich mehr als die Hälfte aller Burn-Out- Betroffenen auftritt. Frauen sollen häufiger betroffen sein als Männer.

Fatigue und Burn-Out

In meinem Alltag erlebe ich immer wieder, dass Burn-Out und das Fatigue-Syndrom gleichgesetzt werden. Dies ist nicht verwunderlich, da sich die Symptome sehr stark ähneln (Erschöpfbarkeit, Müdigkeit, Kopfschmerzen, Antriebsarmut, …) . Jedoch handelt es sich um zwei unterschiedliche Erkrankungen mit verschiedenen Auslösern und unterschiedlichen Behandlungsweisen.

Wie ich Sie unterstützen kann

Grundsätzlich hängt die Behandlung des Fatigue-Syndroms auch von den Ursachen ab. Um körperliche Ursachen auszuschließen bzw. zu behandeln, sollten diese zunächst schulmedizinisch, z.B. durch Ihren Hausarzt, abgeklärt werden. In einem anschließenden persönlichen Gespräch klären wir die verschiedenen Methoden einer begleitenden oder eigenständigen Behandlung in meiner Praxis. Kontaktieren Sie mich am besten gleich und nutzen Sie die Möglichkeit des kostenfreien Erstgesprächs.

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